Tag: 5. Oktober 2021

HerzLicht – Buchtipp

„Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup

In unserem letzten Beitrag zu unseren Kindertrauergruppen haben wir darĂŒber berichtet, wie ein Erinnerungsbaum gestaltet wurde.

Passend dazu möchten wir das Kinderbuch „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup empfehlen.

In dem Buch verliert ein Fuchs sein Leben, und im Wald entsteht ein Baum der nach und nach zu einem Ort der Erinnerung fĂŒr viele Tiere wird. Sie kommen zusammen, um von gemeinsamen Erlebnissen zu erzĂ€hlen, Abschied zu nehmen und die Erinnerung an den Fuchs lebendig zu halten. Mit der Zeit wĂ€chst aus der Trauer ein besonderer Platz voller Verbundenheit, Trost und gemeinsamer Geschichten.

Die ruhigen, eindrucksvollen Illustrationen und die klare, einfĂŒhlsame Sprache machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter fĂŒr Kinde und Erwachsene. Es zeigt behutsam, dass Erinnerungen bleiben dĂŒrfen – und dass aus Verlust auch Gemeinschaft und Trost entstehen können.

Ein sehr empfehlenswertes Buch fĂŒr die Kindertrauerarbeit und fĂŒr Familien, die einen liebvollen Zugang zum Thema Abschied suchen.

HerzLicht – Unser Erinnerungsbaum

In unseren Gruppenstunden ist ein Erinnerungsbaum entstanden.

Ein etwa 40cm großer Dekobaum mit vielen kleinen Holzherzen als „BlĂ€tter“ wurde von den Kindern mit Leben gefĂŒllt. Jedes Kind durfte ein eigenes Herz gestalten – bemalen, beschriften und in den Farben verzieren, die sich fĂŒr sie richtig anfĂŒhlen.

So wurde jedes einzelne Herz zu einer ganz persönlichen Erinnerung an den verstorbenen Menschen – mit Gedanken, GefĂŒhlen und kleinen Botschaften.

Anschließend durfte jedes Kind selbst entscheiden, an welcher Stelle im Baum sein Herz seinen Platz findet. Ein Moment, der zeigt: Jede Erinnerung ist einzigartig und darf genau den Raum einnehmen, der sich stimmig anfĂŒhlt.

Gemeinsam ist so ein Baum entstanden, der verbindet – voller Erinnerungen, Liebe und sichtbarer Verbundenheit.

Zertifizierung Trauerbegleitung

Wir freuen uns mit Angela Rose (Ehrenamt) und Maureen Kurek (Koordination) ĂŒber den erfolgreichen Abschluss ihres Grundkurses zur Trauerbegleitung!

Ihr Engagement und neu gewonnenen Kenntnisse werden einen wertvollen Beitrag zur UnterstĂŒtzung von Trauernden leisten.

Die Trauerarbeit ist ein rein Spenden basiertes Projekt, es ist fĂŒr Betroffene niederschwellig und kostenfrei.

Wir danken Spender/innen dafĂŒr, welche diese Arbeit und die Qualifikationen in unserem Verein ermöglichen!

SpendenĂŒbergabe

Ein großes Dankeschön an die KVG Stade GmbH &Co. Kg!

Im Namen der Hospiz-Gruppe Stade e.V. danken wir herzlich fĂŒr die großzĂŒgige Spende von 1.000 €. Diese UnterstĂŒtzung wird uns helfen, die Menschen in unseren Begleitungen bestmöglich begleiten.

Auf dem Bild von links zu sehen: Dieter Kanzelmeyer (1. Vorsitzender der Hospiz-Gruppe Stade e.V.), Jacqueline Fink (stellv. Betriebsleiterin, KVG Stade) und Richard Peters (Betriebsleiter, KVG Stade).

Vorstellung 2. Vorsitzende

Mein Name ist Angelique Paul-Teipel. Als frischgewĂ€hlte zweite Vorsitzende der Hospiz-Gruppe Stade e.V. freue ich mich auf die neuen Herausforderungen, wie auch auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Verein. Seit 2011 darf ich mich als Staderin bezeichnen, zusammen mit meinen beiden nun schon erwachsenen Töchtern. Meine freien Momente nutze ich gerne, um die Natur zu genießen und auf Wasser zu blicken. Berufliche Momente verbringe ich als Angestellte im kaufmĂ€nnischen Bereich, hier in Stade.

Text & Bildrechte: Angelique Paul-Teipel

Wir freuen uns sehr Angelique, auf eine gute Zusammenarbeit!

Wegbeschreibung: HerzLicht

Eltern melden sich oft spontan, etwa durch einen Impuls oder eine Empfehlung von Kita oder Ärzten/innen, telefonisch oder per E-Mail. Anschließend folgt in der Regel ein persönliches ErstgesprĂ€ch vor Ort, bei dem die Kinder gern mitkommen dĂŒrfen. Im geschĂŒtzten Rahmen klĂ€ren wir Fragen rund um das Verhalten des Kindes und geben praktische Impulse fĂŒr den Alltag. Wir prĂŒfen gemeinsam, ob eine Trauergruppe sinnvoll ist; die Teilnahme erfolgt freiwillig. Die GruppenplĂ€tze sind begrenzt, daher kann es Wartezeiten geben; in der Zwischenzeit bieten wir bedeutsame EinzelgesprĂ€che und Beratungen fĂŒr Eltern an. Sobald ein Platz frei wird, hat das Kind die Möglichkeit, bei einem Gruppentreffen hineinzuschnuppern – ganz ohne Druck.

Wir begleiten Familien Schritt fĂŒr Schritt.

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