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Die Hospizarbeit in Stade: Ein kurzer Rückblick

Die Hospizarbeit kam in den 1970/1980er Jahren nach Deutschland, inspiriert von der internationalen Hospizbewegung. 
In den 1980er Jahren entstanden die ambulanten Hospizdienste, die Patienten zu Hause unterstützten, während stationäre Hospize ebenfalls etabliert wurden.
Seitdem hat die Hospizarbeit kontinuierlich an Bedeutung gewonnen.
Umso beachtlicher ist das diesjährige 30-jährige Jubiläum der Hospiz-Gruppe Stade e.V.!
Der Verein wurde 1996 nach 2 Jahren intensiver Vorbereitung und besonderem Engagement gegründet.
Anlässlich dieses Jubiläums laden wir euch ein, in den kommenden Wochen auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Vereins zu gehen.  Seid dabei und entdeckt, wie sich unsere Arbeit im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie facettenreich ein Ehrenamt sein kann! 

Buch- und Filmempfehlung: „Kurt“ von Sarah Kuttner & „Lieber Kurt“ von Til Schweiger

„Kurt“ von Sarah Kuttner:

Ein einfühlsames Buch, das die Höhen und Tiefen des Lebens auf eine authentische Weise einfängt. Besonders eindrucksvoll sind die Szenen, in denen Trauer und Verlust thematisiert werden. Kuttner versteht es meisterhaft, Emotionen zu transportieren und die Leser zum Nachdenken anzuregen.

„Lieber Kurt“ von Til Schweiger:

Der Film bringt die Geschichte auf die große Leinwand und kombiniert Humor mit tiefgründigen Momenten. Besonders die Darstellung von Verlust und der damit verbundenen Trauer verleiht dem Film eine berührende Tiefe. Schweiger schafft es, die Essenz der Buchvorlage perfekt einzufangen. Beide Werke sind ein Muss für alle, die sich gerne in Geschichten verlieren, die das Herz berühren und uns mit den Themen Trauer und Verlust konfrontieren.

Bild: KI generiert

Welttag gegen: Diskriminierung & Misshandlung älterer Menschen

Dieser wichtige Tag, der 2006 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, erinnert uns daran, dass jeder Mensch, unabhängig von seinem Alter, Respekt und Würde verdient. Leider sind viele ältere Menschen weltweit von Diskriminierung und Misshandlung betroffen.

Wir, die Hospiz-Gruppe Stade e.V., setzen uns gemeinsam dafür ein, ihre Stimmen zu stärken und ihre Rechte zu schützen.

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um ein respektvolles und unterstützendes Umfeld zu schaffen.

Bild: KI generiert

HerzLicht – Buchtipp

„Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup

In unserem letzten Beitrag zu unseren Kindertrauergruppen haben wir darüber berichtet, wie ein Erinnerungsbaum gestaltet wurde.

Passend dazu möchten wir das Kinderbuch „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup empfehlen.

In dem Buch verliert ein Fuchs sein Leben, und im Wald entsteht ein Baum der nach und nach zu einem Ort der Erinnerung für viele Tiere wird. Sie kommen zusammen, um von gemeinsamen Erlebnissen zu erzählen, Abschied zu nehmen und die Erinnerung an den Fuchs lebendig zu halten. Mit der Zeit wächst aus der Trauer ein besonderer Platz voller Verbundenheit, Trost und gemeinsamer Geschichten.

Die ruhigen, eindrucksvollen Illustrationen und die klare, einfühlsame Sprache machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter für Kinde und Erwachsene. Es zeigt behutsam, dass Erinnerungen bleiben dürfen – und dass aus Verlust auch Gemeinschaft und Trost entstehen können.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für die Kindertrauerarbeit und für Familien, die einen liebvollen Zugang zum Thema Abschied suchen.

HerzLicht – Unser Erinnerungsbaum

In unseren Gruppenstunden ist ein Erinnerungsbaum entstanden.

Ein etwa 40cm großer Dekobaum mit vielen kleinen Holzherzen als „Blätter“ wurde von den Kindern mit Leben gefüllt. Jedes Kind durfte ein eigenes Herz gestalten – bemalen, beschriften und in den Farben verzieren, die sich für sie richtig anfühlen.

So wurde jedes einzelne Herz zu einer ganz persönlichen Erinnerung an den verstorbenen Menschen – mit Gedanken, Gefühlen und kleinen Botschaften.

Anschließend durfte jedes Kind selbst entscheiden, an welcher Stelle im Baum sein Herz seinen Platz findet. Ein Moment, der zeigt: Jede Erinnerung ist einzigartig und darf genau den Raum einnehmen, der sich stimmig anfühlt.

Gemeinsam ist so ein Baum entstanden, der verbindet – voller Erinnerungen, Liebe und sichtbarer Verbundenheit.

Zertifizierung Trauerbegleitung

Wir freuen uns mit Angela Rose (Ehrenamt) und Maureen Kurek (Koordination) über den erfolgreichen Abschluss ihres Grundkurses zur Trauerbegleitung!

Ihr Engagement und neu gewonnenen Kenntnisse werden einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Trauernden leisten.

Die Trauerarbeit ist ein rein Spenden basiertes Projekt, es ist für Betroffene niederschwellig und kostenfrei.

Wir danken Spender/innen dafür, welche diese Arbeit und die Qualifikationen in unserem Verein ermöglichen!

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