Aktuelles
Nachrichten, Berichte und Empfehlungen zum Thema Hospizarbeit
Vorstand komplett
Auf der Mitgliederversammlung am 09.05.2023 konnte der satzungsgemäß aus neun Mitgliedern bestehende Vorstand komplettiert werden. Neu im Vorstand sind Angela Rose und Birgit Hermann-Schier, zwei ausgebildete Hopsizhelfer*innen, sowie Dr. Udo Schmidt. Hans-Jürgen Bausbacher-Uhlendorf schied nach sechsjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus.
„Es wird eine Lücke bleiben“
Am Samstagabend war es soweit und unsere Veranstaltung anlässlich des Welthospiztages 2022, fand in der Seminarturnhalle Stade statt. Frau Claudia Meyer hat uns auf ihre ausdrucksstarke Reise durch ihr Buch „Es wird eine Lücke bleiben“ und ihren Trauerprozess um ihre Freundin, mitgenommen. Es war eine fesselnde, sowie gedankenanregende Stimmung zu spüren. Wir möchten uns bei allen Beteiligten rund um den Abend bedanken, sowie für die Spenden zu Gunsten unseres Vereins.
Herzlichen Dank!
Personalzuwachs Herzlicht
Heute dürfen wir ihnen Annika Draack vorstellen, welche seit dem 01.10.2022 bei der Hospiz-Gruppe Stade e.V. angestellt ist. Frau Draack ist gelernte Gesundheits- & Krankenpflegerin, sowie Erzieherin und wird Frau Traut bei dem Projekt Herzlicht unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr und möchten Frau Draack herzlich willkommen heißen.
Podcast – Sterben im Hospiz: Würdevoller Abschied
„Sterben ist Mist – der Tod ist schön“, stimmt Arne-Torben Voigts in der NDR 1-Podcast-Reihe „Mensch Margot!“ mit Autorin und Theologin Margot Käßmann in ihr Gespräch mit Gabriele Kahl ein. „Schwester Gabi“, wie sie genannt wird, leitet das Uhlhorn Hospiz in Hannover. Vor mehr als 20 Jahren weihte Käßmann das Hospiz ein. Hörenswert, informativ und, trotz des schweren Themas, mit Leichtigkeit sprechen die Drei über die Entstehung und Entwicklung der Hospizbewegung, stationären und ambulanten Hospizdienst und die Angebote, die es inzwischen auch für Kinder gibt. Mit zahlreichen Beispiele aus ihrer Arbeit mit sterbenden Menschen beschreibt Gabriele Kahl wie durch die Hospizarbeit Angst und Schrecken vor dem Sterben schwinden und der Sterbeprozess so würdevoll und schmerzfrei wie möglich gestaltet werden kann.
Sehr hörenswert und informativ.
„Mensch Margot“ ist eine Produktion von NDR Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im NDR und der Hanns-Lilje-Stiftung.
Trauerspaziergang
Die Hospiz-Gruppe Stade lädt jeden letzten Freitag im Monat zu einem Trauerspaziergang ein. Hier können sich Trauernde bei einem etwa zweistündigen Gang rund um den Schwarzen Berg in Stade austauschen. Der Spaziergang wird geführt von drei ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen der Hospiz-Gruppe Stade.
Start ist um 14:00 Uhr beim Büro der Hospiz-Gruppe in Stade,
Bremervörder Str. 99, Haus 1
auf dem Krankenhausgelände.
Anmeldungen sind bis zum 27.04. erforderlich
unter Tel. 04163 2441.
Bestattung: Transparenz und gute Beratung
Die Trauer ist noch groß und schon muss die Entscheidung für ein Bestattungsunternehmen fallen. Doch woran erkennen Hinterbliebene, bei wem sie gut aufgehoben sind? „Bestatter ist nicht gleich Bestatter“, gibt der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. zu bedenken. Zur Unterstützung in der emotional schwierigen Zeit gibt der Verband fünf Tipps für die Suche:
- Eigene Erfahrung
Die Internetsuche nach einem Bestattungsunternehmen ist mühsam, die Angebote unüberschaubar und ein Vergleich ist kaum möglich. Weiter hilft es meist, sich zurückliegende Bestattungen in Erinnerung zu rufen oder im Bekanntenkreis nach Eindrücken und Erfahrungen zu fragen. Wurde vieles abgenommen? Wurde gut beraten?
- Qualitätsmerkmale
Qualifikation hängt zwar nicht nur von Brief und Siegel ab, im Zweifelsfall bieten diese jedoch einen Anhaltspunkt. Bestatter*in kann sich nennen, wer lediglich einen Gewerbeschein hat. Einer Ausbildung zur „Bestattungsfachkraft“ oder einer Fortbildung zum „Bestattermeister“ liegen hingegen Qualitätsstandards zu Grunde.
- Persönliche Beratung
Im persönlichen Gespräch mit regionalen Bestatter*innen lässt sich vieles direkt erfragen und klären. Sie bieten auch Trauerbegleitung. Online-Anbieter von Bestattungsleistungen sind hingegen Vermittlungsportale, die den Auftrag an ein Bestattungsunternehmen weiterleiten, das dafür Provision zahlt.
- Transparente Kostenaufstellung
Vorsicht ist bei einem vermeintlich günstigen Pauschalpreis geboten. Seriöse Bestatter*innen schlüsseln die einzelnen Kosten auf. Dazu gehören auch die Nebenkosten, wie Friedhofsgebühren, Kosten für Einäscherung, eventuelle Überführungskosten, die mehr als das eigentliche Begräbnis ausmachen können. Im Angebot schließlich sollten alle Kosten einzeln aufgeführt sein.
- Überlegte Entscheidung
Eine Entscheidung muss nicht von heute auf morgen fallen. Es gibt eine gesetzliche Bestattungsfrist, die eingehalten werden müssen. Diese bietet genug Zeit, sich das Angebot genau anzusehen und zu entscheiden, ob es alles berücksichtigt, was dem verstorbenen Menschen und den Hinterbliebenen gerecht wird und das Budget nicht übersteigt.