Schlagwort: stationäres Hospiz

HerzLicht – Buchtipp

„Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup

In unserem letzten Beitrag zu unseren Kindertrauergruppen haben wir darüber berichtet, wie ein Erinnerungsbaum gestaltet wurde.

Passend dazu möchten wir das Kinderbuch „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup empfehlen.

In dem Buch verliert ein Fuchs sein Leben, und im Wald entsteht ein Baum der nach und nach zu einem Ort der Erinnerung für viele Tiere wird. Sie kommen zusammen, um von gemeinsamen Erlebnissen zu erzählen, Abschied zu nehmen und die Erinnerung an den Fuchs lebendig zu halten. Mit der Zeit wächst aus der Trauer ein besonderer Platz voller Verbundenheit, Trost und gemeinsamer Geschichten.

Die ruhigen, eindrucksvollen Illustrationen und die klare, einfühlsame Sprache machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter für Kinde und Erwachsene. Es zeigt behutsam, dass Erinnerungen bleiben dürfen – und dass aus Verlust auch Gemeinschaft und Trost entstehen können.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für die Kindertrauerarbeit und für Familien, die einen liebvollen Zugang zum Thema Abschied suchen.

HerzLicht – Unser Erinnerungsbaum

In unseren Gruppenstunden ist ein Erinnerungsbaum entstanden.

Ein etwa 40cm großer Dekobaum mit vielen kleinen Holzherzen als „Blätter“ wurde von den Kindern mit Leben gefüllt. Jedes Kind durfte ein eigenes Herz gestalten – bemalen, beschriften und in den Farben verzieren, die sich für sie richtig anfühlen.

So wurde jedes einzelne Herz zu einer ganz persönlichen Erinnerung an den verstorbenen Menschen – mit Gedanken, Gefühlen und kleinen Botschaften.

Anschließend durfte jedes Kind selbst entscheiden, an welcher Stelle im Baum sein Herz seinen Platz findet. Ein Moment, der zeigt: Jede Erinnerung ist einzigartig und darf genau den Raum einnehmen, der sich stimmig anfühlt.

Gemeinsam ist so ein Baum entstanden, der verbindet – voller Erinnerungen, Liebe und sichtbarer Verbundenheit.

Zertifizierung Trauerbegleitung

Wir freuen uns mit Angela Rose (Ehrenamt) und Maureen Kurek (Koordination) über den erfolgreichen Abschluss ihres Grundkurses zur Trauerbegleitung!

Ihr Engagement und neu gewonnenen Kenntnisse werden einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Trauernden leisten.

Die Trauerarbeit ist ein rein Spenden basiertes Projekt, es ist für Betroffene niederschwellig und kostenfrei.

Wir danken Spender/innen dafür, welche diese Arbeit und die Qualifikationen in unserem Verein ermöglichen!

Spendenübergabe

Ein großes Dankeschön an die KVG Stade GmbH &Co. Kg!

Im Namen der Hospiz-Gruppe Stade e.V. danken wir herzlich für die großzügige Spende von 1.000 €. Diese Unterstützung wird uns helfen, die Menschen in unseren Begleitungen bestmöglich begleiten.

Auf dem Bild von links zu sehen: Dieter Kanzelmeyer (1. Vorsitzender der Hospiz-Gruppe Stade e.V.), Jacqueline Fink (stellv. Betriebsleiterin, KVG Stade) und Richard Peters (Betriebsleiter, KVG Stade).

Vorstellung 2. Vorsitzende

Mein Name ist Angelique Paul-Teipel. Als frischgewählte zweite Vorsitzende der Hospiz-Gruppe Stade e.V. freue ich mich auf die neuen Herausforderungen, wie auch auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Verein. Seit 2011 darf ich mich als Staderin bezeichnen, zusammen mit meinen beiden nun schon erwachsenen Töchtern. Meine freien Momente nutze ich gerne, um die Natur zu genießen und auf Wasser zu blicken. Berufliche Momente verbringe ich als Angestellte im kaufmännischen Bereich, hier in Stade.

Text & Bildrechte: Angelique Paul-Teipel

Wir freuen uns sehr Angelique, auf eine gute Zusammenarbeit!

Wegbeschreibung: HerzLicht

Eltern melden sich oft spontan, etwa durch einen Impuls oder eine Empfehlung von Kita oder Ärzten/innen, telefonisch oder per E-Mail. Anschließend folgt in der Regel ein persönliches Erstgespräch vor Ort, bei dem die Kinder gern mitkommen dürfen. Im geschützten Rahmen klären wir Fragen rund um das Verhalten des Kindes und geben praktische Impulse für den Alltag. Wir prüfen gemeinsam, ob eine Trauergruppe sinnvoll ist; die Teilnahme erfolgt freiwillig. Die Gruppenplätze sind begrenzt, daher kann es Wartezeiten geben; in der Zwischenzeit bieten wir bedeutsame Einzelgespräche und Beratungen für Eltern an. Sobald ein Platz frei wird, hat das Kind die Möglichkeit, bei einem Gruppentreffen hineinzuschnuppern – ganz ohne Druck.

Wir begleiten Familien Schritt für Schritt.

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