Vor wenigen Tagen durften wir Elke einen Herzenswunsch erfĂŒllen: einen letzten Tag am Meer. Mit dem WĂŒnschewagen des ASB Niedersachsen haben wir ihr diesen unvergesslichen Moment ermöglicht. Dank der wunderbaren Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir Elke und ihrer Mutter einen Tag voller Freude schenken. Die Erinnerungen, die sie bis zuletzt mit uns geteilt hat, werden fĂŒr immer in unseren Herzen bleiben. Ruhe in Frieden, liebe Elke. Danke, dass wir dich kennenlernen durften.
WĂŒnschewagen â Letzte WĂŒnsche erfĂŒllen
Der WĂŒnschewagen ist ein wunderbares Projekt, das schwerkranken Menschen unvergessliche Momente ermöglicht. Mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug werden Patienten an ihren Herzensort gebracht â sei es das Meer, die Berge oder einfach nach Hause zu ihren Liebsten.
Wer begleitet die Fahrten?
Ein engagiertes Team aus ehrenamtlichen FachkrĂ€ften sorgt dafĂŒr, dass die Reisen sicher und angenehm verlaufen.
Finanzierung:
Die Kosten fĂŒr den WĂŒnschewagen werden durch Spenden finanziert. Jeder Euro hilft, diese wertvollen Fahrten weiterhin zu ermöglichen.
Bitte unterstĂŒtzt dieses groĂartige Projekt!
Eure Spenden machen einen Unterschied! Helft mit, den Menschen in ihrer schwersten Zeit ein LĂ€cheln ins Gesicht zu zaubern.
Begleitet ihr auch Kinder und Jugendliche? Ja! Unser Projekt âKraftbogenâ ist seit 2018 in unserem Verein aktiv. Im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst stehen speziell geschulte ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bereit. Dabei legen wir groĂen Wert darauf, die BedĂŒrfnisse, WĂŒnsche und Rechte aller Familienmitglieder zu berĂŒcksichtigen und in unsere Begleitung einzubeziehen.
Wir kooperieren mit dem ambulanten StĂŒtzpunkt des Kinderhospizes Löwenherz, in LĂŒneburg.
Warum muss man als ausgebildete Fachkraft aus dem pÀdagogischen, pflegerischen oder medizinischen Bereich zusÀtzlich eine Ausbildung zur/m Hospizhelfer/in absolvieren?
Auch wenn du bereits viel Erfahrung mitbringst, ist Hospizarbeit etwas Eigenes. Es geht nicht nur um Fachwissen, sondern vor allem um Haltung, SensibilitÀt und die richtige Form der Begleitung.
Bei uns im Verein ist die Qualifizierung auĂerdem eine wichtige Voraussetzung, weil wir zu einem Teil ĂŒber die Krankenkassen refinanziert werden. Deshalb mĂŒssen die Ehrenamtlichen entsprechend ausgebildet sein, damit die QualitĂ€t verlĂ€sslich gesichert ist.
Die Hospizhelfer-Ausbildung unterscheidet sich zudem dadurch, dass viel Zeit fĂŒr Selbstreflexion eingeplant ist und es sich darum handelt, die eigenen Erfahrungen mit Abschied, Verlust und Krankheit bewusst zu verstehen.
Ziel ist, sich auf die neue Aufgabe wirklich einzulassen und den Fokus auf den Menschen und seine Situation zu legen â unabhĂ€ngig davon, welche Kompetenz man schon mitbringt. Die mitgebrachte Erfahrung kann hilfreich sein, ersetzt aber nicht die spezifische Hospiz-Haltung, die man in der Ausbildung lernt.
Wie viel Zeit nimmt das Ehrenamt der Sterbebegleitung in Anspruch?
Wer sich als ehrenamtliche/r Sterbegleiter/in in der Hospiz-Gruppe Stade e.V. engagieren möchte, sollte bereit sein, mindestens 8-10 Stunden im Monat zur VerfĂŒgung zu stehen. Dazu gehört die Teilnahme an Gruppenabenden, Supervisionen und Fortbildungen.
Wichtig zu wissen:                                                                                                                                                                             Die EinsÀtze lassen sich nicht immer nach einem strikten Zeitplan richten und erfordern FlexibilitÀt. Genau wie bei Geburten ist auch das Sterben ein individueller und unvorhersehbarer Prozess!
Weshalb muss ich fĂŒr das Ehrenamt physisch und psychisch stabil sein?
Physische StabilitĂ€t: Die UnterstĂŒtzung erfordert oft körperliche PrĂ€senz und Ausdauer. Ob es darum geht, GesprĂ€che zu fĂŒhren, zu begleiten oder einfach nur da zu sein â unser Körper muss fit und belastbar sein.
Psychische StabilitĂ€t: Wir begegnen tiefen Emotionen und sensiblen Themen. Ein stabiler Geist hilft uns, empathisch und unterstĂŒtzend zu handeln, ohne uns selbst dabei zu verlieren oder uns in den Vordergrund zu stellen. So können wir den Betroffenen die Aufmerksamkeit und den Trost geben, den sie brauchen.
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